Krankheits-Maschine Nr 1

INTRO

 

In den letzten zwei Jahr- zehnten haben sich neue Mobilfunktech-nologien rasant entwickelt und der Mobilfunk ist zu einem bedeuten-den wirtschaftlichen Faktor gewor-den. Als nächster Entwicklungs-schritt soll bis Ende 2020 die neue Mobilfunkgeneration 5G europa-weit eingeführt werden. Da sich die 5G-Technologie im Mikrowellenbe-reich der elektromagnetischen Strahlung befindet und diese durch Metalle, Niederschläge und Vegeta-tion behindert wird, sollen neue Funkanlagen erstellt werden. Konsequenz: Die Strahlenbelastung wird dauerhaft noch mehr erhöht.

Im Gegensatz zur Mobilfunklobby warnen Wissenschaftler und Ärzte vor der Mobilfunktechnologie und insbesondere vor einem Ausbau der 5G-Telekommunikation. Denn bereits seit mehr als zehn Jahren sind massive gesundheitliche Schäden durch Mobilfunkstrahlung in Studien nachgewiesen. Seither gibt es nur wenige aktuelle Untersuchungen, da von Seiten der Mobilfunkindustrie offensichtlich kein Interesse an Aufklärung der dokumentierten Schädigungen und an weiterer Forschung be- steht. Stimmen bezeugen so- gar, dass die Mobilfunkindustrie weitere Studien auf diesem Gebiet verhindere oder bewusst manipuliere, um belastende Fakten zu vertuschen.

Diese Ausgabe gibt einen Überblick über die erschüt- ternden Ergebnisse verschie- dener Studien.

Die Redaktion (ch.)

 


Download
2018_SG_28_Druckoriginal_Schaeden_durch_
Adobe Acrobat Dokument 567.2 KB

Gesundheitliche Folgen: Erhöhte Krebsrate

  • Die Studie aus der Ortschaft Naila in Oberfranken zeigt nach Messungen über einen Zeitraum von zehn Jahren (1994-2004), dass im Umkreis einer Mobilfunkantenne von 400 m Radius 41 Menschen an Krebs erkrankten. Im Radius von 400-800 m erkrankten zwölf weitere Personen. Die Krebsrate innerhalb des 400-Meter-Radius der Antenne war somit um 300 % höher. Diese Studien- ergebnisse wurden durch eine vergleichbare Studie in Belo Horizonte, Brasilien, mit ca. zwei Millionen Beteiligten bestätigt.
  • In Steinbach-Hallenberg (Deutschland, 2006) war die Krebsrate in Antennennähe um das Acht- fache erhöht.
  • In Mittelstenahe/Cuxhaven (Deutschland, 2007) erkrankten von 260 Einwohnern in Antennen- nähe 30 Personen an verschiedenen Krebsarten, das ist mehr als jeder achte Einwohner.
  • Dr. Oberfeld aus Salzburg veröffentlichte eine Studie, welche aufzeigt, dass in den Jahren 1984-1997 im 200-Meter-Radius eines C-Funk-Masts bei den Anwohnern folgende Erkrankungen auftraten: 24-fache Steigerung von weiblichem Brustkrebs, über 100-fache Steigerung von Gehirn- tumoren, gesamthaft achtfache Steigerung anderer Krebsarten.
  • uIm Jahr 2002 wurden im spanischen Valladolid 36 Mobilfunkantennen, die sich in der Nähe einer Schule befanden, per Gerichtsbeschluss stillgelegt. Grund dafür war, dass innerhalb kurzer Zeit dreizehn Schüler an Leukämie erkrankten.
  • Eine italienische Studie aus dem Jahr 2001 belegt, dass die Kinderleukämie-Rate im Umkreis einer Mobilfunkantenne um 220 % anstieg.
  • Im Jahr 2009 wurde im italienischen Brescia vom Oberlandgericht ein Urteil gefällt, welches auch vom höchsten Gericht in Rom bestätigt wurde: Der Gehirntumor eines Angestellten ist auf sein geschäftlich bedingtes stundenlanges Telefonieren mit Handy und Schnurlostelefon zurückzuführen. Die Richter schlossen industriefinanzierte Gutachten als nicht glaubwürdig aus und stützten sich nur auf industrieunabhängige.
  • Gesundheitliche Folgen: ADHS und andere Kinderkrankheiten
  • Statistische Daten von Rosstat und UNICEF zeigen, dass folgende Kinderkrankheiten infolge Han- dynutzung bei 15- bis 19-Jährigen in den Jahren 2000-2009 massiv anstiegen:
  • Neurologische Störungen: +58 %
  • Bluterkrankungen und Störungen des Immunsystems: +82 %
  • Epileptische Erkrankungen: +36 %
  • Störungen des zentralen Nervensystems: +85 %
  • Eine dänische Studie mit 13.000 Kindern aus dem Jahr 2008 zeigt: Telefoniert eine schwangere
  • Frau regelmäßig mit dem Handy, steigt das Risiko, dass das Kind ADHS entwickelt, um 50 %. Bei Kindern, die ein Handy vor dem siebten Lebensjahr benutzen, steigt dieses Risiko auf 80 %.
  • Gesundheitliche Folgen: Geldrolleneffekt
  • Der Geldrolleneffekt: Ein gesundes Blutbild weist einzeln erkennbare rote Blutkörperchen auf. Durch Mobilfunkstrahlung beginnt sich das normale Blutbild zu verändern. Bereits nach drei Minuten sind die roten Blutkörperchen so zusammengeballt, dass sie wie Geldrollen aussehen. Der Dauerzustand dieses Blutbildes birgt die Gefahr von Gerinnselbildungen des Blutes, was zu Schlag- anfall, Herzinfarkt oder Lungenembolie etc. führen kann. [1]


Quellen: [1] Infomappe der Bürgerwelle e.V. 11.28.1 | www.youtube.com/watch?v=els1TqlSIfM | www.omega.twoday.net/ 20070302/ | www.puls-schlag.org/krebs-senderstudie-der-steiermark.htm | www.buergerwelle.de/de/themen/die_bw_klagt_an!/ valladolid_spanien_krebsskandal_an_spani.html | www.researchgate.net/publication/237302229_Es_gibt_nach_allen_ Vorliegenden_wissenschaft_lichen_Erkenntnissen_Hinweise_darauf_dass_elektromagnetische_Felder_gesundheitliche_ Beeintrachtigungen_hervorrufen_-_Eine_Entgegnung | www.strahlung-gratis.de/df_bp_rncnirp-resolution_2011-05-25.pdf | www.ul-we.de/tag/iarc/ | www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail?newsid=599 | Dokumentarfilm von Klaus Weber: „Mobilfunk – Die verschwiegene Gefahr“ | www.kla.tv/1019

Die WHO hat 2011 hochfrequente elektromagnetische Strahlung in die Kategorie 2B der krebserregenden Stoffe eingestuft. 31 Experten aus 14 Ländern revidierten die bisherige Sicht, dass Funkstrahlen Gewebe nur erwärmen. Krebs ist ein nicht-thermischer Effekt.



Quellen: [2] Irreführender Grenzwert: www.buergerwelle.de/d/doc/aktuell/maes-re-mobilfunk.htm | http://www.chemtrail.de/wp-content/uploads/2013/07/ mobilfunkbroschuere3.pdf [3] Mitgliederzeitung der Bürgerwelle e.V. 1/2006 | Anti-Zensur-Zeitung, April 2010 | Kennzeichen D, ZDF am 28.2.2001

[4] www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045(13)70442-X/abstract | www.swp.de/panorama/krebs-kostet-die-eu-126-milliarden-euro-in-einem- jahr-21223439.html | http://www.neuroonkologie.de/files/guidelines/14-gliome.pdf | Krankenhaus interner Apothekeninformationsdienst (AID) | www.geovital.com/ mobilfunksender-verringern-wert-von-immobilien/ | www.initiative.cc/Artikel/2015_06_18_Mobilfunk_Zitate.htm [5] umplo.blogspot.fr/ | www.youtube.com/watch? v=lidZGOBqK08 | france3-regions.francetvinfo.fr/occitanie/pyrenees-orientales/perpignan/perpignan-11-antennes-telephonie-mobile-demontees-1268385.html | www.lemonde.fr/planete/article/2009/10/15/a-villeneuve-de-la-raho-des-antennes-relais-accusees-de-propager-des-troubles-en-pagaille_1254336_3244.html

 

Wirtschaftliche Folgen

  • Ein Hirntumor wird je nach Art mit Operation und Strahlentherapie oder mit Operation, Chemotherapie und Strahlentherapie behandelt. Die Kosten, allein für die Chemotherapie bei einem Hirntumor, liegen bei 20.000 EUR.
  • Eine Hochrechnung im Jahr 2009 ergab, dass Deutschland 14 Mrd. EUR für die Behandlung von Krebs ausgab.
  • Die Kosten aller Krebserkrankungen in der EU betrugen im Jahr 2009 126 Mrd. EUR. Davon entfielen auf das Gesundheits- system 51 Mrd. EUR, auf Produktivitätseinbußen durch frühen Tod 43 Mrd. EUR, auf Arbeitsausfall 9,4 Mrd. EUR und auf Pflege durch Angehörige 23,2 Mrd. EUR.
  • Wirtschaftliche Folgen zeigen sich klar beim Wertverlust von Immobilien. Immobilienmakler und verkaufende Eigentümer er- leben Mobilfunkantennen als sehr hinderlich im Verkaufs- gespräch. Wertminderungen der Immobilien von bis zu 50 % sind keine Seltenheit, wenn in der Nachbarschaft oder auf dem eigenen Dach ein Mobilfunkmast aufgebaut ist. [4]

Folgen für die Landwirtschaft

  • 1997 wurde eine Mobilfunkantenne neben einem Bauernhof in Oettingen/Bayern errichtet. In den folgenden dreizehn Jahren entstanden dem Bauern, an einem Kuhbestand von durchschnittlich 10 Kühen, folgende Schäden: 25 an Immunschwäche verendete Kühe, 75 Frühabgänge bzw. Totgeburten und katastrophale Blutbilder der Kühe. Die Schadenssumme belief sich insgesamt auf 70.000 Euro.
  • Eine bayerische Rinderstudie aus dem Jahr 2000 belegt, dass bei Landwirtschaftsbetrieben, die mit Mobilfunk bestrahlt waren, die Zahl der Missbildungen um das 16-fache erhöht waren. [3]

Irreführender Mobilfunk-Grenzwert

Der gültige Grenzwert orientiert sich an der Strahlenstärke, die innerhalb von 30 Minuten einen leblosen(!) Körper um 1°C erwärmt. Langzeitwirkungen bleiben unberücksichtigt.

Athermische Wirkungen – damit sind Wirkungen gemeint, die nicht auf Wärme basieren wie beispielsweise die krebsfördernde Wirkung durch Störung der Zellmembran und der Erbsubstanz – werden nicht berücksichtigt. Das wäre, wie wenn man die Höhe radioaktiver Strahlung nicht mit dem Geigerzähler, sondern mit dem Thermometer messen und diese dann als unbedenklich einstufen würde. [2]

Sieger-Ecke:

Abbau von Mobilfunkantennen dank Bürgergemeinschaft

 

boh. Im Jahr 1998 und 2007 wurden in Villeneuve-de-la- Raho, in der Nähe von Perpignan (Frankreich), nur wenige Meter von Wohnhäusern und der Schule entfernt, Mobilfunkantennen aufgestellt. In der Folgezeit sind drei Kinder dieser Schule an Krebs erkrankt, wobei eines davon gestorben ist. V or dem Einrichten der Antennen gab es nicht einen einzigen Krebsfall in dieser Schule. Der Arzt und die Krankenschwester des Dorfes haben eine Steigerung von Krebs, Schlaganfällen, Kopfschmerzen und chronischer Müdigkeit festgestellt. Nach einem hartnäckigen neunjäh-rigen Kampf der Bürgergemeinschaft, unterstützt von Nationalverbänden und der lokalen Presse, wurde ein Gerichtsbeschluss erlassen, 19 Antennen abzumontieren. Dieser Sieg ermutigt die Bewohner weiterer Dörfer, sich ebenfalls gemeinsam für die Beseitigung von Mobilfunkantennen einzusetzen. [5]


Schlusspunkt ●

Würden heutzutage obengenannte Studien wiederholt, muss mit wesentlich massiveren gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgeschäden gerechnet werden, da die Strahlenbelastung mit der Einführung jeder neuen Mobil- funkgeneration insgesamt enorm angestiegen ist.

Gegen die zunehmende Strahlenbelastung kann man als Bürger Folgendes tun:

Im persönlichen Umfeld kann die Strahlenbelastung z.B. durch Abschalten des WLAN bei Nichtgebrauch und das nächtliche Umschalten des Handys in den Flugmodus reduziert werden. Noch besser ist es selbstverständlich, auf WLAN und Handy ganz zu verzichten.

Um einen weiteren Ausbau des Mobilfunknetzes in Form von neuen Antennen zu verhindern, ist die Verbreitung obengenannter Fakten an Verantwortungsträger in Politik und im Gesundheitswesen dringend notwendig. Noch haben z.B. viele Politiker keine Kenntnis über die krassen Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung und können des- halb von der Mobilfunklobby mühelos für Netzerweiterungen gewonnen werden. Wer aber diese Studien kennt und tatsächlich Volksvertreter ist, wird einer weiteren Zunahme der Strahlenbelastung entgegentreten.

Die Redaktion (ch./juh./db.)